Unerwartete Ausgaben sind für 20 Prozent der Bevölkerung problematisch

2016 verfügte in der Schweiz rund eine von fünf Personen nicht über die Mittel, um innerhalb eines Monats eine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken zu tätigen. Bei alleinerziehenden Eltern war es sogar jede zweite. Dies zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS).

Fast jede zehnte Person kann es sich nicht leisten, eine Woche Ferien pro Jahr ausser Haus zu verbringen. 6,9 Prozent der Bevölkerung gelten zudem als dauerhaft armutsgefährdet. Im europäischen Vergleich steht die Schweiz gut da: Sie gehört zu den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard.

Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen in der Schweiz BFS