22.3.2018, Biel


Nationale Tagung Biel: Ermessen in der Sozialhilfe - Spielräume sinnvoll nutzen

Das Leitprinzip der Individualisierung verlangt, dass Hilfeleistungen jedem einzelnen Fall angepasst sind und sowohl den Zielen der Sozialhilfe im Allgemeinen als auch den Bedürfnissen der betroffenen Person im Besonderen entsprechen. Der Entscheid über die Hilfeleistung und über die Art der Hilfe richtet sich nach der jeweiligen Gesetzgebung, die in der Regel einer professionellen Beurteilung einen gewissen Handlungsspielraum einräumt. Dieses Prinzip wird im Recht «Ermessen» genannt. Ermessensnormen (z.B. «kann»-Formulierungen im Gesetz) erlauben ein flexibles Handeln der Fachleute und Behörden sowie ein hohes Mass an Einzelfallgerechtigkeit. Die Anwendung des Handlungsspielraums bzw. Ermessens erfordert im Alltag eine hohe Professionalität und ein berufliches Selbstverständnis.

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