In der Rubrik «Praxisbeispiel» der Zeitschrift für Sozialhilfe werden Fragen aus der Sozialhilfepraxis publiziert, die an die SKOS-Line gestellt werden. Der Zugang zum Beratungsangebot für SKOS-Mitglieder erfolgt über den Mitgliederbereich.


Wohnkosten und Sanktionen bei jungen Erwachsenen

Der 20-jährige Markus Künzi erhält nach dem Tod seiner Mutter Sozialhilfe. Nach der obligatorischen Schule tritt er keine Lehrstelle an und bricht auch das auferlegte Jugendprogramm ab. Nun stellt sich die Frage, ob die Sozialhilfe gekürzt werden kann und in welcher Höhe?


Wie wird das Kindesvermögen im Sozialhilfebudget der Eltern angerechnet?

Die 4-jährige Leonie erhält von ihrer gerade verstorbenen Grossmutter ein Sparkonto mit einem Guthaben von 50 000 Franken als Vermächtnis zur Verwendung für ihre spätere Ausbildung sowie zum Kauf eines Autos, wenn sie volljährig wird. Sie lebt bei ihrer Mutter und beide werden von der Sozialhilfe unterstützt.


Wer bezahlt, wenn die Altersrente nicht reicht?

Ein Rentner hat vor fünf Jahren sein Haus zu günstigen Konditionen dem Sohn verkauft. Nun ist sein
Vermögen aufgebraucht und die Rente deckt den Lebensunterhalt wegen Pflegebedürftigkeit nicht
mehr. Eine Unterstützungspflicht des Sohns aufgrund des Quasi-Erbvorbezugs besteht nur, wenn
dies im kantonalen Recht vorgesehen ist.


Wann darf eine Klientin die Miete wieder selber überweisen?

Eine Klientin, die eine Zeit lang nicht in der Lage war, ihre administrativen Angelegenheiten
selbständig zu erledigen, möchte die Miete wieder selbst an den Vermieter überweisen. Welche
Voraussetzungen müssen dazu gegeben sein?


Weitere Praxisbeispiele