Die Sozialhilfe deckt finanzielle und soziale Armutsrisiken ab, die in unterschiedlichen Lebensbereichen entstehen können. Mit den Themendossiers greift die SKOS die zentralsten Lebensbereiche auf und präsentiert aktuelle Meldungen, Studien, Grundlagen, Positionen und Links, die in Bezug auf die Soziahilfe relevant sind.

Migration

Migrantinnen und Migranten haben ein überdurchschnittliches Armutsrisiko. Dies hat nicht primär mit ihrem Migrationshintergrund zu tun, sondern mit sprachlichen Defiziten, geringer Berufsbildung und administrativen Hürden, die die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt erschweren.

Arbeit

Aktuelle und vergangene Erwerbsarbeit ist die wichtigste Quelle der sozialen Sicherheit. Arbeit zu haben ist heute aber keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Arbeitslosenversicherung (ALV) deckt dieses Risiko zwar ab, doch die Sozialhilfe muss immer wieder ergänzend oder nachgelagert einspringen.

Bildung

Mangelnde Bildung ist in der Schweiz eines der grössten Armutsrisiken. Wer keine ausreichende Bildung vorweisen kann, findet nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt und zu einem geregelten Erwerbseinkommen.

Familie

Eine Familie zu gründen ist mit höheren Ausgaben verbunden. Oft wird infolge der zusätzlich anfallenden Care-Arbeit gleichzeitig das Erwerbspensum reduziert. Familien tragen damit ein erhöhtes Armutsrisiko, das sich im Falle einer Scheidung akzentuiert.

Soziale Sicherheit

Die Sozialhilfe ist Teil des mehrstufigen Systems der sozialen Sicherung in der Schweiz. Auf erster Ebene stehen die individuelle Sicherung durch Erwerbsarbeit und die Angebote der Grundversorgung wie beispielsweise das Rechts- oder Bildungssystem. Darauf folgen die nationalen Sozialversicherungen.